Glubschi

•Mai 7, 2013 • 1 Kommentar

SaraGestern beim Autofahren ist mir mal wieder aufgefallen, dass ich unbedingt eine Sonnenbrille brauche. Bisher bin ich davor immer zurückgeschreckt, weil meine normalen Brillen schon immer arschteuer sind. Eine getönte Version meiner Glasbausteine Gläser kostet meistens noch mehr. Das letzte Mal, dass ich mir eine Sonnenbrille beim Optiker habe machen lassen, ist sicherlich schon 10 Jahre her. Und damals gab es die Gläser auch nur in braun, was nicht nur scheiße aussah, sondern auch gewöhnungsbedürftig zu tragen war. Alles hatte die Farbe von Durchfall. Dementsprechend hab ich die Brille auch kaum getragen.
Jetzt bin ich das Risiko mal eingegangen und habe eine Sonnenbrille bei Brille24 bestellt. Seit anderthalb Jahren hab ich auch eine “normale” Brille von dort und kann damit tatsächlich besser sehen als mit meiner 440€-Brille von Apollo. Für die Sonnenbrille hab ich das gleiche Modell genommen, was ich bereits habe, allerdings in graubraun.
Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis ich sie in den Händen halte. Wenn ich mich recht erinnere waren es letztes Mal knapp 2 Wochen.
Bis dahin sollte sich der Sommer noch halten, oder? ;]

Ich will euch doch nur helfen…

•April 12, 2013 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich hatte mich vor einigen Tagen bei einem Call-Center hier in der Umgebung beworben und heute morgen die Absage im Briefkasten gefunden. Es ist ja nun nicht so, dass mich eine Absage in tiefe Selbstzweifel reißt, aber das Absageschreiben selbst hat meinen Mutterinstinkt inneren zwanghaften Germanisten geweckt:

3 verschiedene Schriftarten, nicht nachvollziehbare und wechselnde Ränder und Zeilenabstände, durcheinandergewürfelte Absenderadresse (Firma, Stadt und danach erst die Straße), Stadt mit Postleitzahl vor dem Datum (what the…?), Winkelklammern zur Hervorhebung, etc.pp.

Es juckt mir in den Fingern, der Firma meine Unterstützung anzubieten, um wenigstens eine professionell aussehende Vorlage für die Geschäftskorrespondenz anzufertigen, aber ich habe keine Ahnung, wie ich ein solches Angebot formulieren soll, ohne dem Verantwortlichen auf die Füße zu treten.

Dinge, die in meiner Kindheit besser geschmeckt haben

•März 18, 2013 • 2 Kommentare

Fischstäbchen
Ravioli aus der Dose
Nudeln mit Zucker
Vanillepudding
Fürst-Pückler-Eis
Erdbeerquark
Toast mit Kinderwurst
Mars

to be continued…

Begegnungen der dritten Art in der Deutschen Bahn

•März 10, 2013 • Hinterlasse einen Kommentar

raisingIch fahre immer mal wieder durch die Gegend um an Einstellungstests oder Vorstellungsgesprächen teilzunehmen, und meistens bin ich mit dem Zug unterwegs. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen mir zu Stoßzeiten einen Sitzplatz zu reservieren, weil ich nicht durch den ganzen Zug latschen will um einen freien Platz zu suchen. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie die Deutsche Bahn ihne Sitzplatzreservierungen vergibt, aber ich erwische meistens den Platz, den jemand mit seinem Gepäck (in Form von 18 Plastiktüten und einem kleinen Ölfass) in Beschlag genommen hat.

Letztens war ich auf dem Rückweg aus Berlin und sah schon von weitem, dass jemand auf dem Gangplatz neben meinem Fensterplatz in seinen Taschen rumkramte. Folgender Dialog entstand:

Entschuldigung, ich würde gerne dort hin.

Oh, can you wait a second?

Sure. No problem. Take your time.

Thanks, that’s very kind of you.

Ich bin ja multilingual und hätte ihm zur Not auch verstanden, wenn er Französisch gesprochen hätte. Was mich allerdings allerdings ein bisschen aus der Bahn geworfen hat, war die Tatsache, dass er sich nach einigem Herumkramen mitsamt seinem Gepäck auf den Sitzen mir gegenüber platzierte und anfing zu telefonieren – auf akzentlosem Deutsch. WTF?

Auf dem Weg nach Arnsberg bin ich letztes Jahr mal in ein Abteil geraten, dass von einem Dutzend Ü40-Sekretärinnen auf Betriebsausflug okkupiert worden war. Die Diskussionen über Fifty Shades of Grey werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Dass sie auf der 45minütigen Fahrt ununterbrochen Das rote Pferd in voller Lautstärke gespielt haben, konnte ich da noch eher verschmerzen.

Kindheitstraumata – Teil 1: Ikea

•März 6, 2013 • 4 Kommentare

what why cryingIn den 1980er Jahren hieß das Småland noch Bälleparadies und war meine ganz persönliche Hölle.

Ein riesiger Raum voller Plastikbälle, einer gammeligen Riesenrutsche und einer überforderten studentischen Aushilfe. Überall liefen Kinder in verschiedenen Stadien der Entkleidung herum, die sich zum Pinkeln grundsätzlich tief in die Bälle eingruben. Mir läuft es jetzt noch kalt den Rücken runter, wenn ich daran denke.

Meine Eltern fuhren regelmäßig zu Ikea und offensichtlich hatte ich stets die irrige Hoffnung einmal mit in die heiligen Hallen kommen zu dürfen, doch direkt links hinter der Eingangstür wurde ich abgegeben – natürlich immer mit der strikten Anweisung die zuständige Kindertante nicht zu belästigen. Ich habe jedes Mal STUNDEN in diesen bepissten Bällen verbracht, weinend und mit lauter Arschlochkindern um mich herum – so kommt es mir zumindest im Rückblick vor.

Und selbst wenn ich den Mut aufbringen konnte, der Kindertante zu sagen, dass ich mit der Gesamtsituation unzufrieden bin, haben meine Eltern auf die Lautsprecherdurchsage nicht reagiert. Die kleine Sasy möchte umgehend im Bälleparadies abgeholt werden? Am Arsch!

Was ich zusätzlich noch sehr grausam fand, war die Tatsache, dass mein 5 Jahre älterer Bruder immer in den ein Stockwerk höher gelegenen Videoraum durfte, um einen Kinderfilm zu gucken.

Aber ganz offensichtlich hat sich mit der Umbenennung in Småland ja doch etwas getan. Meine beiden Cousinen sind nämlich immer gerne und mit voller Begeisterung in die Bälle gehüpft – und beim Abholen waren sie immer vollständig angezogen und nicht tränenverschmiert.

Höm. Höm.

•März 2, 2013 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich glaube, ich muss hier mal Staub wischen. Fast 6 Monate habe ich nicht gebloggt – das muss sich ändern.
Ich hab sogar eine Liste von Themen, die ich hier im Blog verwursten wollte, aber immer wenn ich mich bei WordPress einlogge, fällt mir irgendwas anderes ein, was ich uuuunbedingt noch machen wollte. (Gestern hab ich einen Untersetzer aus einer CD gemacht. Ohne sowas kann man ja heutzutage nicht mehr leben. Prokrastination ahoi!)

Ich gelobe Besserung.

Darf ich meinen Namen auch tanzen?

•September 21, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Vorgestern, Einstellungstest in Dortmund.
Ich war ja schon froh, dass es dieses Mal nur ein 2-Stunden-Test war und Dortmund von hier auch ganz komfortabel zu erreichen ist, aber selbst 2 Stunden können manchmal lang werden. Es war nämlich mal wieder der I-S-T 2000R. Den Test könnte ich mittlerweile wohl auch im Schlaf ankreuzen.

Dass es immer einige Leute gibt, die die Aufgabenstellungen nicht verstehen, keinen Stift dabeihaben und alle 5 Minuten auf’s Klo rennen, bin ich ja mittlerweile gewohnt.

Was mir – und ein paar anderen – aber wirklich gewaltig auf den Zeiger gegangen ist, war der Ablauf des Diktats. Normalerweise lassen die Testleiter keine Zwischenfragen zu, sondern diktieren einfach stückweise runter und lesen den Text danach noch mal komplett vor, damit man gegebenenfalls Korrekturen vornehmen kann. Die Testleiterin am Mittwoch hatte eine andere Vorgehensweise. Leider endete das damit, dass bei jedem der gerade mal 8 Sätze mehrere Leute nach einzelnen Wörtern gefragt oder um eine komplette Wiederholung gebeten haben. Das nervt – besonders wenn man Worte wie “Photovoltaikanlagen” und “verstromter Mais” schreiben soll.

Schön war allerdings auch, dass jemand fragte, ob er 2050 ausschreiben soll – zwei Minuten nachdem die Testleiterin uns gesagt hatte, dass wir (Jahres-) Zahlen, gängige Abkürzungen und Prozentzeichen nicht ausschreiben müssen.

Als dann auch noch jemand gefragt hat, wo er auf dem Antwortbogen seinen Namen hinschreiben soll, war ich kurz davor ungiftige Wachsmalstifte und Mandalas zum Ausmalen zu verteilen.

Nur um meine Verwunderung zu verdeutlichen: Da saßen nur Menschen, die alle mindestens Abitur haben.

Wenn Kanonenschüsse krachen, wilde Piraten gierig lachen…

•August 26, 2012 • 2 Kommentare

Seit wann bitte produziert die Firma Iglo etwas, das sich Spinatstäbchen nennt? Ich bin grade in der Netto-Werbung für nächste Woche drüber gestolpert und hab mir doch erst mal die Augen gerieben.
Spinatstäbchen… also quasi mit Panade ummantelter Spinat.
Ich kann ja über in Dinosaurier-Form gepresstes Hähnchenfleisch in der Tiefkühltruhe noch hinwegblicken, aber Spinat in Stäbchenform? Was ist los mit der Welt?

Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich mag Spinat und hin und wieder würde ich sogar mein Erstgeborenes für eine Portion Fischstäbchen opfern, aber ich hab noch nie in der Küche gestanden und gedacht: “Jau, Spinat… aber bitte ummantelt mit einer öddeligen Mischung aus Panierbröckchen, Fett und Gewürzen!”
Iglo wirbt auf der hauseigenen Homepage sogar noch mit der Angabe von sagenhaften 47% Spinat. O.o Wow.

Ich hab mich übrigens totgesucht nach einer Liste der Inhaltsstoffe. Iglo selbst scheint sich da vornehm zurückzuhalten – oder die Liste einfach nur gut zu verstecken. Fündig geworden bin ich dann allerdings bei codecheck.info:
Spinat 47%, Wasser, Paniermehl (Weizenmehl, Wasser, Hefe, Salz), Kartoffelflocken, pflanzliches Öl, Weizenmehl, Salz, Reisstärke, Zucker, Kartoffelstärke, Gewürz
Suspekt ist mir eine solche Aufzählung grundsätzlich schon, wenn dort u.a. Kartoffelflocken und Zucker drinstehen (wozu brauchen Spinatstäbchen Kartoffelflocken und Zucker?) und das alseits beliebte undefinierte Gewürz.

Käpt’n Iglo ist in meiner Achtung tief gesunken…

Blauäugig

•Juli 27, 2012 • 3 Kommentare

Heute sind meine bestellten Farblinsen angekommen. Ich hatte vor Jahren schon mal Kontaktlinsen, die ich aber leider nach wenigen Monaten nicht mehr vertragen habe. Deshalb habe ich vor ein paar Tagen das kostenlose Angebot eines Kontaklinsenanbieters genutzt und farbige Linsen ohne Stärke bestellt um zu testen, ob meine Augen sich mit den Dingern vertragen.

Meine Augen haben von Natur aus eher eine unbestimmbare Farbe, die irgendwo zwischen grün, blau und grau schwankt. Die bestellten Linsen sind blau. Die Linsen an sich sind sehr dünn und ich hatte durchaus meine Mühe sie auf der Fingerspitze zu balancieren, ohne dass sie um- oder zusammenklappten. Aber von der Anwendung her unterscheiden sie sich nicht zu “normalen” Kontaktlinsen. Die Handgriffe verlernt man erstaunlicherweise auch nach Jahren nicht. Da die Farblinsen so dünn sind, haften sie allerdings auch nicht wirklich gut auf dem Auge. Selbst das kleinste Augenwischen hat bei mir die Linse verschoben.

Generell hat mich gestört, dass man fast immer sieht, dass es sich um Farblinsen handelt. Der Ausschnitt für die Pupille ist so groß, dass bei normaler Tageshelligkeit immer ein gutes Stück meiner normalen Augenfarbe zu sehen ist. Außerdem muss ich leider gestehen, dass ich die Färbung der Linsen auch nicht so toll fand. Die Linsen haben außen herum einen schwarz-gestrichelten Rand, der nicht nur sehr breit ist, sondern auch sehr künstlich aussieht.

Aber davon ganz abgesehen ging es mir ja in erster Linie um die Verträglichkeit – und da haben sich meine Augen wieder von ihrer schlechtesten Seite gezeigt. Schon nach einer Stunde Tragezeit waren sie trocken und gerötet. Die Linsen haben sich dadurch immer häufiger alleine durch die Augenbewegungen verschoben und das nervt einfach nur. Meine Augen sind ganz offensichtlich nicht für Kontaktlinsen geschaffen. Hmpf.

Abenteuerparkplatz

•Juli 18, 2012 • 2 Kommentare

Ich vertreibe mir ja gerne die Zeit damit Kunstparker zu fotografieren und seitdem die Post hier in Bad Oeynhausen einen Großteil des Parkplatzes durch eine Schranke dem Publikumsverkehr entzogen hat, ist es ein wahres Schauspiel was sich dort auf der Straße abspielt. Ohne Rücksicht auf Verluste, Halteverbote oder gar andere Verkehrsteilnehmer ist dort jeder Platz hart umkämpft.
Ich gebe ja zu, dass ich mir das Ganze zwischendurch gerne mal einfach nur angucke und mich über die Dreistigkeit so mancher Autofahrer wundere. Eine Auswahl der letzten Wochen:


Man merkt vielen Kunstparkern an, dass sie nicht rückwärts einparken wollen/können und stattdessen entweder schräg vorwärts in die Parklücke fahren oder einfach auf der Straße stehenbleiben. Ich bin meinem Fahrlehrer auch nach über 10 Jahren immer noch dankbar, dass er viel Wert darauf gelegt hat, dass ich weiß wann ich in welche Richtung kurbeln muss. In meiner Führerscheinprüfung musste ich zwar stattdessen vorwärts einparken (und habe dabei jämmerlich versagt), aber seine Befehle und kleinen Tipps habe ich immer im Ohr wenn ich einparke.

Lust auf weitere Kunstparker? *klick*